In St. Johannis werden die Grundstückspreise vor allem von der innerstädtischen Lage, der Nutzungsart, der Bebauungsdichte und der Geschossflächenzahl (GFZ) geprägt. Gerade in einem gefragten Stadtteil wie Johannis reicht ein pauschaler Quadratmeterwert meist nicht aus. Eine wichtige Orientierung bietet der Bodenrichtwert in Nürnberg, der je nach Straße und Nutzung deutlich variieren kann.
Nach Angaben des Gutachterausschusses der Stadt Nürnberg liegen die Werte zum Stichtag 01.01.2026 je nach Lage auf unterschiedlichem Niveau. In der Rieterstraße werden rund 2.400 € pro m² bei einer GFZ von 2,4 für Wohnbauflächen angesetzt. Im Bereich Arndtstraße / Burgschmietstraße liegen die Werte bei rund 1.600 € pro m² bei einer GFZ von 2,0, ebenfalls für Wohnbauflächen. Am Friedrich-Ebert-Platz werden rund 2.300 € pro m² bei einer GFZ von 2,0 für Mischbauflächen ausgewiesen. In der Sandrartstraße liegen die Werte bei rund 2.200 € pro m² bei einer GFZ von 2,0 für Wohnbauflächen. In der Hufelandstraße werden rund 960 € pro m² bei einer GFZ von 0,7 angesetzt. In der Lerchenbühlstraße liegen die Werte bei rund 1.100 € pro m² bei einer GFZ von 0,6.
Diese Beispiele zeigen, wie stark sich der Bodenrichtwert in St. Johannis und damit auch die Grundstückspreise in St. Johannis je nach Nutzungsart, GFZ und Mikrolage unterscheiden können. Gerade in innenstadtnahen und gefragten Wohnlagen ist deshalb nicht nur der reine Quadratmeterwert entscheidend, sondern auch die Frage, welche bauliche Nutzung zulässig ist und welches Entwicklungspotenzial ein Grundstück tatsächlich hat.
Die genannten Bodenrichtwerte beruhen auf den Angaben des Gutachterausschusses der Stadt Nürnberg zum Stichtag 01.01.2026.