Immobilienpreise in Nürnberg-Bärenschanze
Über Nürnberg-Bärenschanze
Bärenschänze ist ein einzigartiger Stadtteil von Nürnberg, der eine reizvolle Mischung aus historischem Ambiente und modernem Flair bietet. Hier fasziniert insbesondere der Justizpalast an der Fürther Straße 101, der als Schauplatz der berühmten Nürnberger Prozesse diente. Die gute Verkehrsanbindung durch die Fürther Straße sowie die zentrale Lage zwischen den Stadtteilen Sandberg, Himpfelshof, Gostenhof, Sündersbühl und Eberhardshof machen Bärenschänze zu einem attraktiven Wohn- und Lebensraum.
Um einen Überblick über die Immobilienlandschaft zu bieten, zeigen wir im Folgenden aktuelle Kauf- und Mietpreise anhand der uns vorliegenden Daten.

Immobilienpreise 2026 für Nürnberg-Bärenschanze
Immobilienpreiskarte für Nürnberg-Bärenschanze
Weitere Stadtteile von Nürnberg
Entwicklung der Kaufpreise in Bärenschanze
Für das aktuelle Jahr 2026 liegen die durchschnittlichen Kaufpreise für Häuser in Bärenschanze bei 4178 Euro pro Quadratmeter. Im Vorjahr 2025 beliefen sich die Werte auf 3823 Euro pro Quadratmeter, was einer Preisentwicklung von +9,28% entspricht.
Das Wohnungsmarktsegment in Bärenschanze weist ebenfalls eine interessante Preisentwicklung auf. Die Kaufpreise von Bestandswohnungen in Bärenschanze liegen aktuell bei durchschnittlich 4059 Euro pro Quadratmeter, was gegenüber dem Vorjahr 2025 eine Veränderung von +1,78% darstellt.
Bei Neubauwohnungen liegen die Kaufpreise pro Quadratmeter bei durchschnittlich 6089.81 Euro, verglichen mit 6095.80 Euro im Vorjahr 2025. Dies bedeutet eine Preisentwicklung von -0,10%.
Entwicklung der Mietpreise in Bärenschanze
Die Mietpreise für Häuser in Bärenschanze liegen 2026 bei 16.03 Euro pro m². Ein Jahr zuvor betrug der Durchschnittspreis 14.25 Euro pro Quadratmeter, was einer Veränderung von +12,49 % entspricht.
Bei den Mietpreisen für Bestandswohnungen verzeichnet Bärenschanze für das aktuelle Jahr 2026 einen Durchschnittspreis von 14.89 Euro pro Quadratmeter. Im Vorjahr 2025 betrug der Preis noch 13.74 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einer Veränderung von +8,37 %.
Die Mietpreise für Neubauwohnungen zeigen ebenfalls eine interessante Dynamik. Aktuell beträgt der durchschnittliche Quadratmeterpreis 17.40 Euro. Im Vorjahr 2025 lag dieser bei 16.45 Euro. Dies entspricht einer Veränderung von +5,78 %.
Nürnberg-Bärenschanze in Zahlen
Altersgruppen in Bärenschanze
Bebauung in Bärenschanze
Baualtersgruppen in Bärenschanze
Bevölkerung in Bärenschanze
Ihre kostenlose Online-Wertermittlung
Einfach ein paar Eckdaten eingeben und Sie erhalten folgende Analyse:

So viel kostet ein Grundstück in Nürnberg-Bärenschanze
Die Bodenrichtwerte in Nürnberg-Bärenschanze liegen je nach Lage und Nutzung aktuell zwischen 1.000 und 1.600 Euro pro Quadratmeter. Besonders in Bereichen mit Mischbebauung (Wohnen und Gewerbe) sind aufgrund der höheren Geschossflächenzahl (GFZ) höhere Werte möglich.
Aktuelle Bodenrichtwerte, Stichtag 01.01.2026
| Lage / Bereich | Bodenrichtwert | Nutzung / GFZ |
|---|---|---|
| Dr.-Heinz-Sebiger-Straße / Feuerleinstraße | ca. 1.600 €/m² | Mischgebiet, GFZ 2,2 |
| Müllnerstraße / Volprechtstraße | ca. 1.450 €/m² | Mischgebiet, GFZ 2,2 |
| Wilhelm-Beyer-Weg | ca. 1.000 €/m² | Wohngebiet, GFZ 1,2 |
Der Bodenrichtwert beschreibt den durchschnittlichen Lagewert eines Grundstücks innerhalb einer Zone und dient als Orientierung. Der tatsächliche Marktpreis kann je nach Grundstück, Bebaubarkeit und Nachfrage abweichen.
Quelle: Bodenrichtwertkarte des Gutachterausschusses der Stadt Nürnberg, Stichtag 01.01.2026

Möchten Sie persönlich mit uns sprechen?
Weitere Informationen über Bärenschanze
Im Stadtteil Bärenschanze dominieren mit rund 67 Prozent Altbauten, die noch vor 1948 gebaut wurden. Ein Gebäude sticht aber besonders hervor: Der Justizpalst in der Fürther Str. 110, wo von 1945 bis 1949 die Nürnberger Prozesse stattfanden und heute zum größten Justizgebäude Bayerns zählt. Auch sind hier überwiegend Mehrfamilienhäuser zu sehen, knapp 87 Prozent, die von vielen jungen Menschen bewohnt werden. Nicht umsonst zählt die Bärenschanze zu einem sehr modernen und multikulturellen Stadtteil Nürnbergs und bietet alles, was von einer Großstadt erwartet wird.
Im Jahr 1632, im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges, ließ Gustav Adolf zur Verteidigung gegen die anrückenden Truppen eine Befestigungsanlage um die Stadt Nürnberg errichten. Im Westen der Stadt entstand als ein Teil dieser Anlage die Bärenschanze, die in Form einer sternförmigen Artilleriebastion bis ins Jahr 1820 bestand und im Laufe der Jahre vielen Funktionen diente.
Nach dem Ende des Krieges wurde die Befestigungsanlage zur einer Kaserne ausgebaut und diente während der Koalitionskriege, in den Jahren 1792 bis 1815, als Lazarett für französische Soldaten. Von den einstigen Verteidigungsanlagen, den Schanzanlagen blieb im Laufe der Jahre nicht sehr viel übrig. Nur noch das ehemalige „Kommandaturhaus“ von 1721 ist in der Bärenschanzstraße 8 b zu sehen. Das denkmalgeschützte zweigeschossige Haus stand früher genau in der Mitte der sternförmigen Artilleriebastion und gehört heute zum Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS).
Die Eingemeindung zur Stadt Nürnberg erfolgte dann im Rahmen des Burgfriedens am 1. Oktober 1825.
Gratis Report: Immobilienmarkt Nürnberg
Durchschnittliche Verkaufs- und Mietpreise in Nürnberg und der Region, Nürnberger Stadtteile im Vergleich sowie aktuelle Daten zu Kauf- und Mietgesuchen.

Ihre Kontaktdaten

Unsere Social-Media-Kanäle:




